Vollsperrung

Abgesackte A7 bei Salzgitter bis zum Abend gesperrt

Bauarbeiter entfernen die Fahrbahndecke der A7 an der Anschlussstelle Derneburg mit einer Asphaltfräse

Bauarbeiter entfernen die Fahrbahndecke der A7 an der Anschlussstelle Derneburg mit einer Asphaltfräse

Foto: Hauke-Christian Dittrich

Reparaturarbeiten verzögern sich. Wegen einer Bodenwelle ist die A7 seit mehr als drei Tagen in beide Richtungen voll gesperrt.

Salzgitter. Die Sperrung auf der Autobahn 7 bei Salzgitter wird voraussichtlich am Dienstagabend gegen 18 Uhr wieder aufgehoben. Aufgrund einer Fahrbahnabsenkung ist die Straße dort laut Polizeiangaben seit mehr als drei Tagen in beide Richtungen voll gesperrt. Betroffen ist ein etwa sechs Kilometer langes Stück zwischen der Anschlussstelle Derneburg und dem Dreieck Salzgitter. Eigentlich sollte die Straße bereits am Montag wieder befahrbar sein, doch die Arbeiten verzögerten sich.

Autofahrer meldeten bereits am Sonnabend eine etwa 20 Zentimeter tiefe Bodenwelle. Der Verkehr wurde sofort umgeleitet und sorgte zum Ferienbeginn für lange Staus. Am Wochenbeginn entspannte sich die Lage dann etwas.

Die gefährliche Stelle war laut einer Sprecherin der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr vermutlich als Folge von Brückenarbeiten vor rund einem Jahr entstanden. „Durch den Regen in den letzten Tagen ist der Boden natürlich weich geworden und an einer Stelle abgesackt“, so die Sprecherin. Autofahren hätten in Zukunft allerdings keinen Grund zur Sorge. Wenn die Reparaturarbeiten abgeschlossen sind, soll es derartige Vorfälle dort nicht mehr geben.

Die Arbeiten konnten erst am Montag beginnen, weil am Wochenende einfach nicht genug Asphalt zur Verfügung stand. Erst am Montag wurde die Fahrbahn dann ausgefräst und anschließend mit Asphalt aufgefüllt. Durch die kalten Temperaturen dauerte das Aushärten allerdings länger. Die für Montagabend geplante Aufhebung der Sperrung musste um einen Tag verschoben werden.