Niedersachsen

Hund auf der Autobahn: Polizei muss mehrfach voll sperren

Ein schwarzer Border Collie hielt bei Rastede die Polizei auf Trab (Symbolbild).

Ein schwarzer Border Collie hielt bei Rastede die Polizei auf Trab (Symbolbild).

Foto: picture alliance / Mary Evans Picture Library

Die Beamten konnten das Tier nicht einfangen. Die Autobahn musste mehrfach voll gesperrt werden. Halterin erhält jetzt die Rechnung.

Rastede. Ein schwarzer Border-Collie hat am Montag und Dienstag die Polizei an der A 29 bei Rastede auf Trab gehalten. Zuerst wurde der Hund dort um 18.46 Uhr auf einem Seitenstreifen gesehen. Eine Suche mit kurzzeitiger Vollsperrung der Autobahn blieb aber erfolglos. Das Ganze wiederholte sich um 22.40 Uhr, allerdings blieb die Suche nach dem Tier erneut vergeblich.

Ein Rettungshubschrauber im Einsatz

Am Dienstagmorgen um 7.05 Uhr wird der Border Collie erneut auf der Autobahn gesehen. Beamte können ihn auch im Dickicht erkennen, die Autobahn wird erneut voll gesperrt. Aber den Beamten gelingt es nicht, das Tier einzufangen. Es werden zusätzliche Einsatzkräfte angefordert, ein Rettungshubschrauber kommt zum Einsatz. Doch alles umsonst, der Hund läuft weiter auf der Autobahn herum, was wiederum mehrere Vollsperrungen erforderlich macht. Dann ist der Border Collie verschwunden. Allerdings konnte die Polizei die Halterin ermitteln. Sie erhält jetzt die Rechnung für den Einsatz.