Hannover

SEK tritt bei Razzia dreimal die falsche Tür ein

Mitglieder eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei (Symbolbild).

Mitglieder eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei (Symbolbild).

Foto: picture alliance / dpa

57 Wohnungen wurden am Mittwoch im Rahmen einer Drogenrazzia durchsucht. Doch nicht immer stimmte die Adresse.

Hannover. Bei einer Drogenrazzia im Raum Hannover haben Polizisten des Spezialeinsatzkommandos (SEK) dreimal die falschen Türen eingetreten. Die Beamten irrten sich bei 3 von 57 am vergangenen Mittwoch durchsuchten Wohnungen in der Adresse, wie das Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen am Sonntag bestätigte. Zuvor hatte die "Neue Presse" darüber berichtet.

In einem Fall habe ein in der Wohnung vermuteter Drogendealer hausintern die Wohnung getauscht, ohne sich umzumelden. Als die Einsatzkräfte dann vor der richtigen Wohnung standen, verzichteten sie auf die gewaltsame Öffnung: Das Eindringen in die falsche Wohnung war so laut gewesen, dass die Razzia im Haus bereits bekannt war.

Bei der Razzia mit 450 Beamten nahmen Fahnder in Hannover einen 28-Jährigen fest, der mehr als zwei Tonnen Marihuana im Wert von 2,6 Millionen Euro geschmuggelt und verkauft haben soll.