Barsinghausen

16-Jährige erschlagen: Überführt DNA-Spur den Täter?

Menschen haben Blumen und Kerzen an den Ort gelegt, an dem die 16-Jährige starb. Das Mädchen wurde in der Nähe einer Grundschule in Barsinghausen bei Hannover getötet.

Menschen haben Blumen und Kerzen an den Ort gelegt, an dem die 16-Jährige starb. Das Mädchen wurde in der Nähe einer Grundschule in Barsinghausen bei Hannover getötet.

Foto: dpa/Hauke-Christian Dittrich

Mädchen wurde vor einem Monat getötet. Polizei nimmt kurz nach der Tat einen 24-Jähriger fest. Er bestreitet das Verbrechen.

Barsinghausen. Einen Monat nach dem gewaltsamen Tod einer 16-Jährigen in Barsinghausen haben Ermittler an der Tatwaffe mit „hoher Wahrscheinlichkeit“ die DNA des Verdächtigen sichergestellt. Dies sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Hannover, Thomas Klinge, am Dienstag.

Wie berichtet, starb das Mädchen am 17. Juni. Spaziergänger hatten die Leiche der Jugendlichen in der Nähe einer Grundschule in Barsingshausen entdeckt. Ermittlungen der Polizei führten zu einem 24-Jährigen. Der junge Mann lernte die 16-Jährige in der Tatnacht kennen.

Was genau in der tatnacht geschah ist noch unklar. Der Obduktion zufolge starb das Mädchen durch Schläge gegen den Kopf. An der Tatwaffe, einem Holzscheit, seien die DNA-Spuren sichergestellt worden. Der 24 Jahre alte Tatverdächtige, der die deutsche und dominikanische Staatsbürgerschaft besitzt, bestreitet das Verbrechen.