Niedersachsen

ICE nach Brand evakuiert – doppeltes Pech für Fahrgäste

Alle Fahrgäste konnten den ICE in Rotenburg (Wümme) verlassen

Alle Fahrgäste konnten den ICE in Rotenburg (Wümme) verlassen

Foto: JOTO

Die Fahrgäste aus Hamburg mussten den Zug in Rotenburg (Wümme) verlassen. Ihre Weiterfahrt gestaltete sich jedoch schwierig.

Hamburg. Ein ICE der Deutschen Bahn musste nach einem Brand im Bordbistro am Mittwochmorgen in Rotenburg (Wümme) evakuiert werden. Wie ein Sprecher der Deutschen Bahn mitteilte, war der ICE 27 auf dem Weg von Hamburg nach Wien als es gegen 6 Uhr im Speisewagen zu einer starken Rauchentwicklung kam. Nachdem der Zugchef zunächst den Speisewagen räumen ließ, verbreitete sich der Rauch über die Klimaanlage in den weiteren Waggons, weshalb der ICE außerplanmäßig am Gleis 4 am Bahnhof Rotenburg (Wümme) zum Stehen kam. Dort konnten alle 70 Fahrgäste den Zug wohlbehalten verlassen. Einsatzkräfte der Feuerwehr überprüften das Bordbistro.

Güterzug verliert Schrottteile – Feuerwehr im Einsatz

In Rotenburg konnten die Fahrgäste anschließend in den ICE 1099 in Richtung Köln umsteigen. Doppeltes Pech für die Betroffenen: Weil ein Güterzug auf der Strecke zwischen Rotenburg (Wümme) und Sottrum zahlreiche Schrottteile verloren hatte, musste die Strecke vorübergehend für den Einsatz der Feuerwehr gesperrt werden. Zwischen Bremen und Hamburg kam es daher am Vormittag zu erheblichen Verzögerungen. Die Weiterfahrt des Zuges verzögerte sich daher um mehr als 100 Minuten.

Der liegengebliebene ICE soll in Kürze von Rotenburg ins Werk nach Hamburg-Eidelstedt abgeschleppt werden. Dort werde er weiter untersucht, teilte der Sprecher der Deutschen Bahn mit. Die Ursache für die Rauchentwicklung sei noch unklar.