Niedersachsen

Zug rammt erneut Auto auf Bahnübergang

Ein Zug der NordWestBahn war am Freitag mit einem Auto kollidiert (Archiv)

Ein Zug der NordWestBahn war am Freitag mit einem Auto kollidiert (Archiv)

Foto: Ingo Wagner / dpa

Als der Wagen mitten auf den Gleisen liegen blieb, reagierte die Familie geistesgegenwärtig, bevor ein Zug den Toyota erfasste.

Bramsche.  Ein Zug mit 70 Insassen ist bei Bramsche (Landkreis Osnabrück) in ein Auto gefahren, das auf den Bahngleisen liegen geblieben war. Bei der Kollision am Freitagabend wurde aber niemand verletzt, sagte ein Polizeisprecher am Sonnabend. Ein 46 Jahre alter Autofahrer habe den Bahnübergang mit seinem Toyota Auris überqueren wollen, als das Auto plötzlich mitten auf den Gleisen liegen blieb. Ursache sei vermutlich ein technischer Defekt an dem Auto gewesen. Der 46-Jährige habe mit seiner Frau und seinem Kind sofort das Auto verlassen, sagte der Polizeisprecher.

Der Zugführer eines herannahenden Regionalzuges habe eine Schnellbremsung durchgeführt. Er habe aber nicht verhindern können, dass der Zug gegen das Auto prallte und es rund zehn Meter weiter schob. Durch den Unfall musste die Bahnstrecke zwischen Oldenburg und Osnabrück für rund zwei Stunden gesperrt werden. Die 70 Menschen im Zug seien nach dem Unfall mit Bussen zum Bahnhof Bramsche gebracht worden. Der Zug wurde durch den Zusammenstoß leicht beschädigt. Die Höhe des Sachschadens war jedoch zunächst unklar, hieß es.

In den vergangenen Wochen war es wiederholt zu ähnlichen Unfällen auf Bahnübergängen gekommen.