Eilverfahren

Lüneburger Gericht entscheidet über Zirkusaffen Robby

Der Landkreis Celle hatte entschieden, dass der Menschenaffe den Zirkus verlassen muss. Besitzer will Robby behalten.

Lüneburg.  Das Verwaltungsgericht in Lüneburg entscheidet über die Zukunft des letzten Menschenaffen in einem deutschen Zirkus. Voraussichtlich noch am Freitag werde auch die Öffentlichkeit über den Beschluss in dem Eilverfahren informiert, sagte eine Sprecherin des Gerichts, das sich seit Donnerstag mit dem Fall befasste.

Schimpanse Robby darf nach einem Bescheid des Landkreises Celle vom vergangenen Oktober nicht länger beim „Circus Belly“ bleiben und soll nach fast vierzig Jahren an eine auf die Resozialisierung von Schimpansen spezialisierte Einrichtung abgeben werden. Dagegen wehrt sich Robbys Besitzer.

In dem Eilverfahren geht es nur darum, ob die sofortige Vollziehung des vom Landkreis ergangenen Bescheides rechtmäßig sei, sagte Gerichtssprecherin Karola Hoeft. Es gebe keine Verhandlung, sondern nur einen Beschluss, dessen Inhalt mitgeteilt werde. Vor dem Verwaltungsgericht läuft neben dem Eilverfahren noch eine weitere Klage zu dem Entscheid, über die jedoch am Freitag noch nicht entschieden wird.