A 7 bei Hannover

Sieben Verletzte nach Karambolage von vier Fahrzeugen

Laut Polizei stieß ein Auto mit stehendem Pkw zusammen, zwei weitere fuhren auf. Polizei hofft jetzt auf Hinweise von Zeugen.

Hannover. Bei einer Karambolage auf der Autobahn 7 nahe Hannover sind am Freitagabend sieben Menschen verletzt worden. „Darunter ist auch ein Kind“, sagte ein Sprecher der Polizei am Samstagmorgen. Vier Autos krachten in der Nacht zu Samstag nahe Großburgwedel ineinander. Feuerwehr und Rettungsdienste eilten mit einem großen Aufgebot zum Unfallort. „Es mussten Verletzte reanimiert werden“, erklärte der Sprecher. Zwei 33 und 35 Jahre alte Männer erlitten lebensgefährliche, eine 39-Jährige schwere sowie vier weitere Personen leichte Verletzungen. Sie wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Nach ersten Erkenntnissen war der 33-Jährige mit einem Hyundai Getz (mit dänischem Kennzeichen) von Hamburg kommend in Richtung Hannover unterwegs. Kurz vor der Ausfahrt Seckbruch fuhr er aus bislang unbekanntem Grund von rechts über alle Fahrstreifen nach links, prallte in die Mittelschutzplanke und kam im Anschluss entgegen der Fahrtrichtung auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen.

Verkehrsunfalldienst Hannover hofft auf Zeugenhinwiese

Ein nachfolgender 47-Jähriger konnte eine Kollision trotz sofortigen Ausweichmanövers nicht mehr verhindern. Seuin Pkw schleuderte nach dem Zusammenstoß über alle drei Fahr- und den Standstreifen nach rechts in die Leitplanke. Ein wiederum hinter ihm fahrendes Fahrzeug wurde durch auf der Fahrbahn liegende Trümmerteile beschädigt. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf 20.000 Euro. Die Autobahn musste in Richtung Hannover für die Bergungsarbeiten bis etwa 4.30 Uhr vollgesperrt werden, es kam zu Verkehrsbehinderungen.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen geben können oder denen gegebenenfalls der gelbe Hyundai Getz mit dänischem Kennzeichen vor dem Unfall aufgefallen ist, sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.