Niedersachsen

Rügenwalder Mühle ruft verunreinigte Teewurst zurück

Der Blick in die Wurstfabrik "Rügenwalder Mühle" in Bad Zwischenahn (Kreis Ammerland) zeigt eine Mitarbeiterin bei der Produktion von Teewurst

Der Blick in die Wurstfabrik "Rügenwalder Mühle" in Bad Zwischenahn (Kreis Ammerland) zeigt eine Mitarbeiterin bei der Produktion von Teewurst

Foto: Ingo Wagner / picture-alliance/ dpa/dpaweb

Die Ware ist mit Bakterien verunreinigt, die Infektionen oder Durchfall verursachen können. Die Firma hat eine Rückrufaktion gestartet

Bad Zwischenahn. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) warnt vor dem Verzehr von Rügenwalder Mühle Teewurst.

Wie das BVL am Freitag in einer Mitteilung bekanntgab, seien Teile der Produktion mit dem Verotoxin-bildenden Escherichia coli (VTEC) verseucht. Betroffen sind 625-Gramm-Verpackungen (grob) mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 13.05.2015.

Escherichia coli (abgekürzt E. coli) ist ein Bakterium, das im menschlichen und tierischen Darm vorkommt. Ein Nachweis dieser Bakterien (Indikatoren) in Lebensmitteln zeigt an, dass diese betreffenden mit Fäkalien von Tier oder Mensch verunreinigt sind.

E.-coli-Bakterien können Infektionen oder Durchfall verursachen.

Bei der betroffenen Wurst handelt es sich um Bedienware, die in der Regel lose an der Theke verkauft wird. „Wie es dazu kommen konnte, können wir noch nicht sagen“, sagte eine Sprecherin der Rügenwalder Mühle Carl Müller GmbH & Co. KG am Freitagmittag, „es handelt sich aber um eine sehr kleine Charge.“

Betroffene Verbraucher werden gebeten, sich an das Servicetelefon der Rügenwalder Mühle (04403/66345) zu wenden.

Die Bundesländer Schleswig-Holstein, Hamburg, Berlin, Saarland sind von dem Rückruf ausgenommen, heißt es auf der Webseite der Rügenwalder Mühle.

(dpa/ced)