Oldenburg

Sportflugzeug stürzt auf A28 - ein Toter und Verletzte

Einsatzkräfte stehen neben dem abgestürzten Sportflugzeug an der Autobahn A28 bei Hatten im Landkreis Oldenburg (Niedersachsen)

Einsatzkräfte stehen neben dem abgestürzten Sportflugzeug an der Autobahn A28 bei Hatten im Landkreis Oldenburg (Niedersachsen)

Foto: Markus Hibbeler / dpa

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs ist am Sonntag mindestens ein Mensch getötet worden. A28-Abschnitt wegen Explosionsgefahr zeitweise gesperrt.

Hatten. An der Autobahn 28 in Höhe der niedersächsischen Ortschaft Hatten (Landkreis Oldenburg) ist ein Sportflugzeug abgestürzt. Dabei wurde mindestens ein Insasse der Maschine getötet, drei weitere wurden schwer bis lebensgefährlich verletzt.

Wie die Polizei mitteilte, war das Flugzeug am Sonntagnachmittag vom Flugplatz Oldenburg-Hatten gestartet und kurz danach aus noch ungeklärter Ursache verunglückt. Die Maschine kam an der A28 zwischen einem Wildschutzzaun und der Seitenleitplanke auf. Der 69 Jahre alte Pilot der Maschine sei kurz nach dem Absturz seinen Verletzungen erlegen, sagte ein Sprecher der Polizei Delmenhorst.

Eine 71-Jährige und zwei weitere Männer wurden lebensgefährlich verletzt. Alle drei stammten aus Syke. Nach dem Absturz mussten die Opfer zum Teil von den Einsatzkräften der Feuerwehr aus dem Wrack geschnitten werden. Zwei Insassen wurden von heraneilenden Autofahrern aus der Maschine gezogen. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser in Oldenburg, Delmenhorst und Bremen gebracht.

Wie die Polizei mitteilte, war das Flugzeug am Sonntagnachmittag vom Flugplatz Oldenburg-Hatten gestartet und kurz danach aus noch ungeklärter Ursache verunglückt. Die Maschine kam in unmittelbarer Fahrbahnnähe der Autobahn 28 auf und krachte zwischen einen Wildschutzzaun und die Seitenleitplanke.

Der Streckenabschnitt zwischen Oldenburg-Ost und Hatten musste wegen Explosionsgefahr zunächst voll gesperrt werden. Die Maschine hatte bei dem Absturz eine große Menge Kerosin verloren. Die Polizei habe die Explosionsgefahr dann gebannt.

Die Fahrtrichtung Oldenburg konnte wenige Stunden später wieder freigegeben werden. An dem Einsatz waren zwei Rettungshubschrauber und jeweils vier Notarzt- und Rettungswagen beteiligt. Zusätzlich waren jeweils elf Feuerwehrfahrzeuge und Funkstreifenwagen der Polizei vor Ort. (dpa/afp)