Rostock (dpa/mv). Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Mecklenburg-Vorpommern fordert einen besseren Katastrophenschutz. Abwehr- und Vorsorgemechanismen müssten leistungsfähiger werden, um gut für die Zukunft aufgestellt zu sein, teilte der Landesverband am Freitag mit. Die Krisen der vergangenen Jahre hätten Mängel aufgezeigt.

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Mecklenburg-Vorpommern fordert einen besseren Katastrophenschutz. Abwehr- und Vorsorgemechanismen müssten leistungsfähiger werden, um gut für die Zukunft aufgestellt zu sein, teilte der Landesverband am Freitag mit. Die Krisen der vergangenen Jahre hätten Mängel aufgezeigt.

Eine vom DRK MV initiierte Petition sei an das Schweriner Innenministerium übergeben worden. Darin heißt es, Hilfsorganisationen benötigten bessere Bedingungen und mehr Mittel für Ehrenamtliche, etwa Schutzausrüstung, Einsatzmaterial, Fahrzeuge und Aus- und Fortbildung. Ehrenamt müsse gefördert und entlastet werden. Zudem sollten Menschen besser zur Selbsthilfe angeleitet werden. Die Petition habe fast 3800 Unterschriften.

„Haben Sie genug Vorrat und auch das Richtige zu Hause - für den Notfall?“, fragte Werner Kuhn, Präsident des DRK-Landesverbandes anlässlich des 3. Dialogforums zum Bevölkerungsschutz in Rostock. „Wenn wir klug handeln, wird ein Stromausfall oder extremes Wetter noch lange nicht zu einer Katastrophe führen.“

Wolfgang Schmülling, Staatssekretär im Schweriner Innenministerium wurde mit den Worten zitiert: „Wir müssen die Menschen darauf vorbereiten. Auf Situationen, die wir uns in den letzten 40 Jahre nicht mehr vorstellen mussten. Ohne den Menschen Angst zu machen.“