Stralsund (dpa/mv). Wenn es wegen Regens nicht an den Strand geht, gehen viele Urlauber in das Ozeaneum in Stralsund. Das war auch in diesem Jahr so und bescherte der Meeresausstellung viele Besucher. Im kommenden Jahr kommt eine wichtige Ausstellung in Stralsund wieder dazu.

Das Ozeaneum in Stralsund hat in diesem Jahr besonders von regnerischen Sommermonaten profitiert. „Noch nie hatten wir Ende Juli und Anfang August gleich mehrere sehr besucherstarke Tage so dicht aufeinander“, erklärte Direktor Andreas Tanschus am Donnerstag. „Mit 8559 Gästen lag der 7. August sogar auf Platz zwei der bestbesuchten Tage seit der Eröffnung 2008.“

Bis Ende November 2023 zählte das im Ozeaneum nach eigenen Angaben mehr als 565.000 Gäste. 2022 hatte es ebenfalls mit mehr als einer halben Million Gästen an das Vor-Corona-Jahr 2019 angeknüpft.

Das Meeresmuseum in der Stralsunder Altstadt soll nach aufwendiger Modernisierung und Umbauarbeiten im kommenden Sommer wiedereröffnet werden. Im ersten Halbjahr stünden etwa die Bestückung von Vitrinen, Probebefüllungen von Aquarien sowie der Einzug von Tieren an.

Auch unter Verweis auf das dann größere Angebot teilten die Betreiber mit, dass mit Beginn des Jahres 2024 die Preise angehoben würden. So koste der Eintritt in das Meeresmuseum und das Ozeaneum dann für Erwachsene jeweils 18 statt 17 Euro. Für Kinder zwischen 4 und 16 Jahren bleibt es demnach bei acht Euro. Kinder unter vier Jahren erhielten weiterhin freien Eintritt. Vom ermäßigten Preis von nun 14 statt 12 Euro profitierten künftig alle Menschen von 17 bis 24 Jahre und ab einem Alter von 66 Jahren.