Schwerin (dpa/mv). Mecklenburg-Vorpommern hat als letztes Bundesland sein gesamtes Straßennetz für sogenannte Lang-Lastwagen bis maximal 17,88 Meter Länge freigegeben. Die in anderen Bundesländern bereits bestehende Praxis habe gezeigt, dass es bei der Verkehrssicherheit keine Einbußen gebe, teilte das Verkehrsministerium in Schwerin am Freitag mit. Die Freigabe gelte zunächst bis Ende 2026.

Mecklenburg-Vorpommern hat als letztes Bundesland sein gesamtes Straßennetz für sogenannte Lang-Lastwagen bis maximal 17,88 Meter Länge freigegeben. Die in anderen Bundesländern bereits bestehende Praxis habe gezeigt, dass es bei der Verkehrssicherheit keine Einbußen gebe, teilte das Verkehrsministerium in Schwerin am Freitag mit. Die Freigabe gelte zunächst bis Ende 2026.

Für noch längere Lastwagen (bis 25,25 Meter) müsse weiterhin eine gewünschte Strecke beantragt werden, die dann geprüft und gegebenenfalls freigegeben werde. Die Behörden erhoffen sich von den Lang-Lkw wegen der größeren Ladefläche weniger Fahrten. Nach Erkenntnissen der Bundesanstalt für Straßenwesen ersetzen zwei Lang-Lkw-Fahrten drei Fahrten mit herkömmlichen Fahrzeugen.

Das Gewicht von Lang-Lkw darf laut Bundesverkehrsministerium die herkömmlichen Achslasten und Gesamtmassen nicht überschreiten. Es bleibe bei maximal 40 Tonnen bis 44 Tonnen, so das Ministerium.