Rostock/Neubrandenburg (dpa/mv). Trotz anhaltenden Winterwetters hat sich die Lage auf den Straßen von MV etwas beruhigt. Von der Polizei kommt ein Appell.

Trotz weiterhin winterlichen Wetters hat es in der Nacht zum Donnerstag und am Morgen weniger Unfälle in Mecklenburg-Vorpommern gegeben als am Vortag.

Für den westlichen Teil des Bundeslandes zählte das Polizeipräsidium Rostock seit 0.00 Uhr bis zum Vormittag 20 witterungsbedingte Unfälle. Dabei seien ihres Wissens keine schweren Unfälle gewesen, sagte eine Sprecherin des Präsidiums. Für den östlichen Landesteil verzeichnete das Neubrandenburger Polizeipräsidium seit Mittwochabend auch etwa 20 witterungsbedingte Unfälle. Dabei ging es zumeist um Blechschäden, wie eine Polizeisprecherin sagte. Ein Mensch sei leicht verletzt worden, als ein Auto von der Autobahn 20 in den Straßengraben gerutscht sei.

Bei Anklam hatte ein Auto am späten Mittwochabend das Schiebeschild eines entgegenkommenden Räumfahrzeuges gestreift und sich daraufhin gedreht. Dabei stieß es laut Polizei mit einem entgegenkommenden Transporter zusammen. Der Auto- und der Transporterfahrer seien leicht verletzt worden.

Nach Angaben der Präsidien gab es zuletzt weniger und weniger schwere Unfälle als nach dem Wintereinbruch einen Tag zuvor. Am Mittwoch sei noch der eine oder andere mit Sommerreifen unterwegs gewesen, sagte die Sprecherin des Rostocker Präsidiums. Sie appellierte an die Fahrer, Winterreifen aufzuziehen. Am Donnerstag hätten möglicherweise mehr Menschen ihr Auto stehen lassen beziehungsweise ihre Fahrweise besser angepasst.

Der Deutsche Wetterdienst sagte für Donnerstag Glättegefahr durch überfrierende Nässe voraus. Örtlich gebe es in MV auch leichten Schneefall. In den kommenden Tagen bleibt es demnach frostig.