Schwerin (dpa/mv). Das Förderangebot des Landes für Mini-Solarkraftwerke stößt auf großes Interesse. Mit 6000 Anträgen sei der für Immobilienbesitzer vorgesehene Förderanteil bereits ausgeschöpft, teilte das Umweltministerium am Freitag mit. Bei den Mietern seien es bisher mehr als 1000 Anträge - Tendenz steigend.

Das Förderangebot des Landes für Mini-Solarkraftwerke stößt auf großes Interesse. Mit 6000 Anträgen sei der für Immobilienbesitzer vorgesehene Förderanteil bereits ausgeschöpft, teilte das Umweltministerium am Freitag mit. Bei den Mietern seien es bisher mehr als 1000 Anträge - Tendenz steigend.

Ressortchef Till Backhaus sieht die nötige Zustimmung von Vermietern als Grund dafür, dass der Antragseingang durch Mieterinnen und Mieter hinterherhinkt. „Wenn es jetzt ein wenig länger dauert, bis das Geld vollständig abgeflossen ist, macht mir das aber keine Sorgen.“ Er regte an, dass Hürden für die Nutzung der Mini-Solaranlagen gesenkt werden, auch wenn sie den Denkmalschutz betreffen.

Bei Preisen von etwa 1000 Euro für eine steckerfähige Photovoltaikanlage bis zu einer Kapazität von 600 Watt übernimmt das Land mit 500 Euro die Hälfte der Kosten. Mieter und Hausbesitzer müssen in Vorleistung gehen und können sich dann Geld vom Land zurückholen.

Insgesamt stehen nach Backhaus’ Angaben zehn Millionen Euro an Landesförderung zur Verfügung. Er hatte angegeben, dass nach Abzug der Verwaltungs- und Bearbeitungskosten etwa 18.000 Haushalte von dem Topf profitieren können.