Regierung

Nachsteuerung bei Umsetzung der Behindertenrechtskonvention

Ein Mann sitzt in einem Rollstuhl an seinem Arbeitsplatz am Schreibtisch.

Ein Mann sitzt in einem Rollstuhl an seinem Arbeitsplatz am Schreibtisch.

Foto: Stefan Puchner/dpa/Archivbild

Im Frühjahr 2023 will die Landesregierung bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention nachsteuern. Aktuell laufe eine verbindliche regierungsinterne Umfrage zum Stand der Umsetzung von 100 vereinbarten Maßnahmen, sagte Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) am Freitag anlässlich des Tags der Menschen mit Behinderung am Samstag. Der sogenannte Maßnahmenplan 2.0 soll bis zum Jahr 2026 umgesetzt sein.

Schwerin (dpa/mv). Im Frühjahr 2023 will die Landesregierung bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention nachsteuern. Aktuell laufe eine verbindliche regierungsinterne Umfrage zum Stand der Umsetzung von 100 vereinbarten Maßnahmen, sagte Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) am Freitag anlässlich des Tags der Menschen mit Behinderung am Samstag. Der sogenannte Maßnahmenplan 2.0 soll bis zum Jahr 2026 umgesetzt sein.

Insgesamt leben in Mecklenburg-Vorpommern dem Sozialministerium zufolge rund 385.000 Menschen mit Behinderung (Stand Ende 2021), wovon 201.000 einen Schwerbehindertenausweis besitzen. Für diese Menschen mahnte Drese eine bessere Inklusion in Ausbildung und Arbeitsmarkt an: „Wir müssen deshalb auf politischer und gesellschaftlicher Ebene mehr Teilhabemöglichkeiten fördern und Barrieren abbauen, um alle Menschen bei einem selbstbestimmten Leben zu unterstützen.“

( © dpa-infocom, dpa:221202-99-756879/2 (dpa) )