Ermittlungen eingeleitet

Berliner Angler stirbt bei Bootsunfall auf Dobbertiner See

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.

Foto: David Inderlied/dpa/Symbolbild

Auf dem See in Dobbertin wird ein kieloben treibendes Ruderboot gefunden. Darunter entdecken Rettungskräfte einen Toten. Der Mann war zum Angeln hinausgefahren. Ein Todesermittlungsverfahren soll die Umstände klären.

Dobbertin. Ein Angler aus Berlin ist am Sonntag bei einem Bootsunfall vor den Augen seiner Frau auf dem Dobbertiner See (Landkreis Ludwigslust-Parchim) ums Leben gekommen. Wie ein Polizeisprecher sagte, war der 60-jährige Mann am Morgen bei starkem Wind und Regen allein mit dem Ruderkahn zum Angeln auf den See hinausgefahren. Seine Frau habe noch beobachtet, wie das Boot plötzlich gekentert und der Mann dann verschwunden sei.

Sie rief um Hilfe. Einsatzkräfte mit mehreren Fahrzeugen und Booten kamen, bargen das Boot und eine umhertreibende Rettungsweste. Unter dem kieloben treibenden Boot wurde 60-jährige Mann leblos gefunden. Die Retter versuchten, den Mann noch wiederzubeleben, was aber nicht gelang. Ein Notarzt stellte den Tod fest. Da die Umstände nicht genau klar sind, wurde ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet.

Ob der Urlauber aus Berlin obduziert werden muss, um die genaue Todesursache zu klären, soll die Staatsanwaltschaft entscheiden. Hinweise auf eine Fremdeinwirkung gebe es bisher nicht.