Besuch

Bundespräsident Steinmeier für drei Tage in Neustrelitz

| Lesedauer: 2 Minuten
Kommt nach Neustrelitz: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Kommt nach Neustrelitz: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Foto: Lino Mirgeler/dpa/Archivbild

Berlin/Neustrelitz (dpa/mv). Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist Mitte Oktober für mehrere Tage zu Gast in Neustrelitz. Wie das Bundespräsidialamt am Mittwoch in Berlin mitteilte, wird das Staatsoberhaupt vom 11. bis 13. Oktober in mehreren Veranstaltungen mit Menschen der Region zusammentreffen und auch seine Amtsgeschäfte von der früheren Residenzstadt aus führen. Einer der Höhepunkte dürfte dabei der Empfang des slowenischen Staatspräsidenten Borut Pahor mit militärischen Ehren auf dem Marktplatz der Stadt sein.

Neustrelitz ist laut Bundespräsidialamt die vierte Station in der Reihe «Ortszeit Deutschland» des Bundespräsidenten seit Beginn seiner zweiten Amtszeit im Februar 2022. Die Aufenthalte außerhalb Berlins seien dazu gedacht, mit Bürgerinnen und Bürgern über aktuelle Herausforderungen, Wünsche und Sorgen «offen und interessiert, kontrovers und respektvoll» ins Gespräch zu kommen. Im März hatte Steinmeier Altenburg in Thüringen, im Mai Quedlinburg in Sachsen-Anhalt und im Juni Rottweil in Baden-Württemberg besucht.

Bei der «Ortszeit Neustrelitz» werde sich der Bundespräsident erneut viel Zeit nehmen für Begegnungen und Gespräche. Er wolle sich einen Eindruck verschaffen, wie die Menschen angesichts des andauernden Krieges gegen die Ukraine, dramatisch steigender Preise sowie nach mehr als zwei Jahren Pandemie auf ihren Alltag und auf das Land blicken, hieß es. Zudem spielten auch die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umbrüche, die die Menschen der Region seit 1989 zu bewältigt hatten, eine Rolle.

Geplant seien unter anderem eine «Kaffeetafel kontrovers», bei der Steinmeier mit den Teilnehmern unter anderem über Protestkultur und die hohen Lebenshaltungskosten diskutieren wolle. Vorgesehen seien darüber hinaus ein Mittelstandsgespräch zu Energiesicherheit und erneuerbaren Energien und ein Spaziergang durch die Stadt, bei dem Jugendliche vorbringen könnten, was sie vor Ort bewegt. «Der Bundespräsident bringt Zeit mit, ist ansprechbar, und sucht spontane Begegnungen», kündigte das Bundespräsidialamt an.