Vorpommern-Rügen

Aussichtspunkt auf Königsstuhl auf Rügen ist zu: Andrang

Die letzten Besucher auf der Aussichtsplattform des Kreidefelsen Königsstuhl auf der Insel Rügen können sich in historischen Kostümen fotografieren lassen.

Die letzten Besucher auf der Aussichtsplattform des Kreidefelsen Königsstuhl auf der Insel Rügen können sich in historischen Kostümen fotografieren lassen.

Foto: Jens Büttner/dpa

Seit Sonntag ist der Königsstuhl auf Rügen abgesperrt. Der 118 Meter hohe Aussichtspunkt soll verändert werden. Schon in der kommenden Woche kommt deshalb bereits wieder Bewegung in den Bereich rund um die Absperrung.

Sassnitz (dpa/mv). Schluss mit Aussicht auf dem Königsstuhl der Insel Rügen: Der berühmte Aussichtspunkt in 118 Metern Höhe ist am Sonntag offiziell abgesperrt worden. Am Sonntag nutzen noch einmal viele Menschen die Gelegenheit und liefen zu dem berühmten Kreidefelsen. «Wir hatten heute noch wirklich viele Gäste da. Darunter waren auch viele Einheimische, die noch ein letztes Mal die Aussicht genossen haben», sagte eine Sprecherin vom Nationalpark-Zentrum Königsstuhl am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Insgesamt seien rund 1300 Menschen da gewesen und damit mehr als sonst üblich an einem Septembersonntag. Der Bereich ist nun mit einem Torbogen und einem historischen Schloss gesichert.

Schon in der kommenden Woche aber kommt bereits wieder Bewegung in den Bereich. Dann soll der Rückbau beginnen, bevor der neue Aussichtspunkt montiert werden kann, wie die Sprecherin sagte.

Der neue sogenannte Königsweg soll im Frühjahr 2023 eröffnen. Die an einem Mast hängende Konstruktion soll über dem Felsen schweben und ihn so vor Erosion schützen. Der Skywalk liegt den Angaben zufolge schon bereit. Der große Mast soll Anfang Oktober geliefert werden. Den Königsstuhl haben der Sprecherin zufolge bislang rund 300 000 Menschen im Jahr besucht.