Rostock

Saison der DRK Wasserwacht endet mit 22.500 Einsatzstunden

Ein Rettungsschwimmer vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) beobachtet die Badegäste.

Ein Rettungsschwimmer vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) beobachtet die Badegäste.

Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Archiv

Rostock (dpa/mv). Die diesjährige Saison der DRK Wasserwacht an den Ostseestränden rund um Rostock ist zu Ende. Die Bojen seien eingeholt worden und die Rettungstürme befänden sich auf dem Weg ins Winterquartier, teilte der DRK-Kreisverband am Freitag mit. Von Mai bis September überwachten demnach mehr als 200 Rettungsschwimmer auf 12 Türmen in Rostock-Warnemünde und -Markgrafenheide die Strände. Die Ehrenamtlichen aus ganz Deutschland und sogar aus der Schweiz seien auf rund 22.500 Einsatzstunden gekommen.

Den Angaben zufolge mussten sie 379 Mal Erste Hilfe leisten. Bei 65 Einsätzen musste demnach der Rettungsdienst hinzugezogen werden. Es habe sich bei den Behandlungen überwiegend um kleinere Verletzungen gehandelt. Gerade zum Ende der Saison seien viele Badegäste trotz roter Flagge ins Wasser gegangen. Damit riskierten sie nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch das der Rettungsschwimmer. Glücklicherweise seien alle gerettet worden.