Vorpommern-Rügen

Bedrohung: Spezialeinsatz und Suche nach Täter in Stralsund

Ein Blaulicht leuchtet unter der Frontscheibe eines Einsatzfahrzeugs der Polizei.

Ein Blaulicht leuchtet unter der Frontscheibe eines Einsatzfahrzeugs der Polizei.

Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Stralsund (dpa/mv). Die Polizei in Stralsund fahndet nach einem Mann, der am Sonntag einen Sondereinsatz von Spezialkräften ausgelöst haben soll. Der 32-Jährige soll einen anderen Mann in einer Werkstatt im Stadtteil Andershof mit Waffen bedroht haben, wie eine Polizeisprecherin am Montag sagte. Die Partnerin des 31 Jahre alten Opfers habe die Polizei alarmiert.

Als die Spezialkräfte anrückten, war der mutmaßlich bedrohte Mann anwesend, der Gesuchte aber verschwunden. Der Einsatz war größer als üblich, weil der 32-Jährige unter Drogen gestanden und über mehrere Waffen verfügt haben soll. Ein Motiv könnte Streit um die Zugangsberechtigung zu dem Hallenkomplex gewesen sein.

Bei Durchsuchungen seien Drogen und Waffen beschlagnahmt worden. Durch die Ermittlungen kam dann heraus, dass der Stralsunder ohnehin schon per Haftbefehl gesucht wird. Er habe eine Geldstrafe nicht bezahlt und soll dafür eine Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen.