Verkehr

Schwerin will nur 300 E-Roller: Rostock hat 2000

dpa
Ein Parkplatz für E-Scooter (E-Roller) ist in der Altstadt ausgewiesen.

Ein Parkplatz für E-Scooter (E-Roller) ist in der Altstadt ausgewiesen.

Foto: dpa

Schwerin. Die Landeshauptstadt Schwerin ist bei E-Rollern restriktiv. Die Verwaltung erlaubte jetzt einem zweiten gewerblichen Anbieter, 100 Scooter auf die Straßen zu bringen. Damit gebe es nun 200 Roller von zwei gewerblichen Anbietern, sagte eine Sprecherin der Stadtverwaltung am Dienstag. Eine von der Stadt zuvor festgelegte Obergrenze besagt demnach, dass nicht mehr als 300 E-Roller genehmigt werden sollen. In Rostock sind laut der Sprecherin derzeit 2000 E-Scooter im Einsatz.

Die Scooter sind des einen Freud, des anderen Leid: Sie ermöglichen ein schnelles Fortkommen im Stadtverkehr, können aber zum Ärgernis werden, wenn sie auf Gehwegen abgestellt werden und diese verstopfen.

"Die Stadtverwaltung hat kein Interesse daran, dass in Schwerin eine größere Anzahl an E-Scootern bereitgestellt wird", stellte die Sprecherin klar. Sie würden nach den bisherigen Erfahrungen in Schwerin lediglich für solche Strecken genutzt, die sonst zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. CO2-Einsparungen seien in der Landeshauptstadt wegen der kurzen Wege durch den Verleih von E-Scootern nicht zu erwarten. Die Roller würden eher als ein Angebot für Touristen und den Freizeitbereich angesehen.

© dpa-infocom, dpa:220517-99-327754/2

( dpa )