Mecklenburg-Vorpommern

Pilot bei Absturz eines Sportflugzeuges schwer verletzt

In der Nähe von Boizenburg ist am Montagabend ein Sportflugzeug abgestürzt (Symbolbild).

In der Nähe von Boizenburg ist am Montagabend ein Sportflugzeug abgestürzt (Symbolbild).

Foto: picture alliance/chromorange

Ein Motor-Kleinflugzeug bekommt Probleme beim Landen im äußersten Westmecklenburg und stürzt aus 30 Metern Höhe ab.

Teldau. Beim Absturz eines Ultraleichtflugzeuges bei Teldau unweit von Boizenburg (Ludwigslust-Parchim) ist der Pilot - ein Hamburger - schwer verletzt worden. Wie ein Polizeisprecher am Dienstag erklärte, ist die genaue Unfallursache bisher noch unklar. Experten der Kriminalpolizei untersuchten die Wrackteile des rund 170.000 Euro teuren Sportflugzeuges sowie die Bedingungen an dem kleinen Flugplatz.

Flugzeuabsturz: Pilot setzte mehrfach zur Landung an

Nach ersten Erkenntnissen soll der Mann bei Dunkelheit am Montagabend mehrfach zu Landungen auf dem kleinen Sonderflugplatz Teldau angesetzt, aber die Landebahn immer wieder verfehlt haben. Letztlich sei das Motor-Kleinflugzeug aus einer Höhe von etwa 30 Metern Höhe auf einen angrenzenden Acker gestürzt. Der 68 Jahre alte Pilot sei in ein Krankenhaus nach Hamburg gebracht worden und soll nicht in Lebensgefahr schweben.

Das Kleinflugzeug, in dem nur der Pilot gesessen habe, wurde bei dem Aufprall komplett zerstört. Die Wrackteile seien beschlagnahmt worden. Die Landebahn ist rund 350 Meter lang. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung werde in diesem Fall nicht die Untersuchungen führen. Diese Behörde wird laut Polizei nur eingeschaltet, wenn solche Flugunfälle tödlich enden. Die Ultraleichtflugzeuge des verunfallten Typs werden in Pasewalk (Vorpommern-Greifswald) gebaut.