Ostsee

Orientierungsloser Mann in gestohlenem Motorboot entdeckt

Die Bundespolizei See griff einen orientierungslosen Mann auf einem gestohlenen Boot auf der Ostsee auf (Symbolbild).

Die Bundespolizei See griff einen orientierungslosen Mann auf einem gestohlenen Boot auf der Ostsee auf (Symbolbild).

Foto: picture alliance/dpa

Der Deutsche war in einem unter zyprischer Flagge fahrenden Boot unterwegs. Er trieb wohl schon mehrere Tage auf der Ostsee.

Warnemünde. Bereits am 6. Juli wurde ein orientierungsloser Mann mit dem gestohlenen und unter zypriotischer Flagge fahrenden Motorschiff "Maureen S" gegen 21.30 Uhr etwa neun Seemeilen nordwestlich von Arkona (Rügen) von der Bundespolizei See Warnemünde aufgegriffen.

Ostsee: Mann in gestohlenem Motorboot aufgegriffen

Der Mann trieb nach eigenen Angaben schon einige Tage in dem gestohlenen Boot auf der Ostsee, da sich der Motor nicht starten ließ. Auch Rettungs- und Sicherheitsmittel wie etwa eine Schwimmweste oder eine Taschenlampe, durch die sich der Mann hätte bemerkbar machen können, befanden sich nicht an Bord.

Die Bundespolizei See nahm den verwirrten und bereits polizeilich bekannten Mann auf und versorgte ihn. Anschließend wurde er der Wasserschutzpolizei Mecklenburg-Vorpommern übergeben und in einer Psychiatrie untergebracht.

Besitzer des gestohlenen Bootes gefunden

Das gestohlene Boot konnte mittlerweile einem Besitzer zugeordnet werden, so die Bundespolizei See Warnemünde am Freitag. Die weiteren Ermittlungen führt die Wasserschutzpolizei Sassnitz.

( lag )