Lüneburger SK trifft auf Braunschweiger Zweitliga-Reserve

Die Hinrunde ist vorbei. Noch zwei Spiele, dann ist Winterpause in der Oberliga Niedersachsen.

Lüneburg. Zweimal müssen die Fußballer des Lüneburger SK Hansa noch reisen. Am Sonntag tritt der Tabellen-13. um 14 Uhr bei Eintracht Braunschweig II an, eine Woche später beim VfB Oldenburg.

Zum Saisonstart hatte es gegen den Braunschweiger Profinachwuchs ein 2:2 gegeben, auch im Rückspiel will LSK-Trainer Gerd Bruns punkten. In Sachen Personal sieht es wieder besser aus. Neben den Langzeitverletzten Torben Tutas und Hakan Suyer stehen nur hinter Dennis Krasnikov (Nasenbeinbruch) und den angeschlagenen Maik Kruse und Stefan Wolk Fragezeichen. Für Krasnikov käme ein Einsatz noch früh, die anderen beiden werden zumindest auf der Bank sitzen. "Vielleicht kann Maik auch beginnen, er hat schon gut mittrainiert", sagt Bruns vor der schweren Auswärtspartie.

Dass öffentlich beim Lüneburger SK Hansa finanzielle Aspekte seit Monaten kaum eine Rolle spielen, ist ein gutes Zeichen. Wie schwer die Oberliga zu finanzieren ist, zeigen die Beispiele Kickers Emden (hat Insolvenz angemeldet) und jetzt aktuell Eintracht Nordhorn, das laut Vereinsführung einen Konkurs nur durch eine Fusion mit dem SV Vorwärts Nordhorn abwenden kann. Den Klub belasten 300 000 Euro Schulden.