Eyendorf erleidet einen unerklärlichen Einbruch

Ein Spiel zum Vergessen lieferte Handball-Verbandsligist MTV Eyendorf beim langjährigen Heidekonkurrenten HSG Heidmark. In Dorfmark unterlag der Oberligaabsteiger nach gutem Beginn mit 29:38 (14:17).

Eyendorf/Nenndorf. Eyendorf führte mit 5:2 und 11:9, bevor von der 20. Minute an nichts mehr lief und die Gastgeber sechs Tore in Folge warfen.

"Da muss man wohl Psychologie studieren, um diesen Einbruch verstehen zu können", verzweifelte Co-Trainer Karl-Uwe Berndt. Sein Team kämpfte sich auf 18:20 heran, um dann erneut einzubrechen. "Da fing es an, lächerlich zu werden. Man mochte nicht mehr hingucken, so ängstlich, kopflos, überfordert und halbherzig wirkten die Aktionen", nahm Berndt kein Blatt vor den Mund. Entgegen den eigenen Ansprüchen läuft Eyendorf nach 2:4 Punkten aus den ersten drei Spielen Gefahr, erneut im Tabellenkeller zu landen. Zu allem Überfluss zog sich Linksaußen Marcus Krause auch noch einen Sehnenanriss in der Schulter zu und fällt sechs Wochen aus.

Trainer Dieter Badry von der SGH Rosengarten konnte da mit der 27:35 (18:13)-Niederlage beim Tabellenführer VfL Wittingen schon besser leben. Bis fünf Minuten vor der Pause hielt man ein12:12, leistete sich dann aber eine Unkonzentriertheiten. Bis auf 16:19 kamen Rosengartens Handballmänner noch einmal heran.

"Leider sind wir nur bis auf diese drei Treffer heran gekommen, sonst wäre vielleicht sogar eine Überraschung möglich gewesen", so Badry. In der Schlussphase fehle dann auch die Kraft. Der bis dahin gut in Schach gehaltene Rekordwerfer des Gegners und Oberligabsteigers, Torben Banse, kam am Ende besser zur Entfaltung, konnte noch einige leichte Tore werfen. Die besten Werfer für Rosengarten waren Conrad Kurz (8/1), Gunnar Wendt (6) und Sören Krones (4). "Die nächsten Punkte müssen wir jetzt zuhause holen", fordert Badry jetzt.