TSV Bienenbüttel verliert in der Nachspielzeit

TV Jahn Schneverdingen ist der SV Ahlerstedt in allen Belangen unterlegen

Bienenbüttel. Es hat nicht sollen sein für die Fußballer des TSV Bienenbüttel in der Landesliga Lüneburg. Nach 0:2-Rückstand und toller Aufholjagd hieß es durch ein Gegentor in der Nachspielzeit gegen den TuS Heeslingens II 2:3. "Das zieht sich wie ein roter Faden durch die bisherige Saison. Wenn Du unten drin stehst, hast Du einfach kein Glück", sagte der zweifache Bienenbütteler Torschütze Martin Junk. Durch die sechste Niederlage im sechsten Spiel übernahm der Aufsteiger die Rote Laterne vom TV Meckelfeld, der mit 2:0 gegen Eintracht Lüneburg siegte. Nach Gegentoren in der 11. und 38. Minute lag Bienenbüttel zur Pause mit zwei Toren im Rückstand. Die harte gelb-rote Karte gegen Heeslingens Zweite bedeutete Überzahl für die Gastgeber (55.), für die Junk zum 1:2 (70.) und zum 2:2 (84.) traf. Chancen, sogar in Führung zu gehen, vergaben Eduard Geist, der zweifache Torschütze Junk und Mirlind Thaqi. "Gelb-Rot" sah Astib Thaqi, als er nach dem 2:3 (90.+1) den Schiedsrichter fragte, warum dieser nur zwei Minuten nachspielen lasse.

Mit 0:5 (0:2) musste sich der TV Jahn Schneverdingen in der Fußball-Landesliga Lüneburg gegen die SV Ahlerstedt/Ottendorf geschlagen geben und war damit noch gut bedient, wie Trainer Jesco Rohde nach dem Spiel befand: "Heute hatte nur eine Mannschaft Landesliga-Format und die andere irgendwas darunter." Manuel Detje (17., 54.), Sascha Müller (21.), Marvin Schmerl (72.) und Yannick Schade (90.) trafen für die deutlich dominierenden Gäste. "Wir waren in allen Bereichen unterlegen, haben ohne Mumm gespielt und nicht als Mannschaft gefightet", so Rohde weiter. Das Ergebnis hätte auch deutlich höher ausfallen können. Sehenswert war besonders das 0:1 durch Detje, der bei seinem Sololauf beinahe die kompletten zehn Feldspieler Schneverdingens ausspielte. "Nicht nur auf Grund seiner Tore, sondern überhaupt seiner Spielweise heute, ist Manuel Detje hervorzuheben", kommentierte Ahlerstedts Trainer Hartmut Mattfeldt sichtlich erfreut.