Handball

In Unterzahl kommt für Fredenbeck das Aus

Eigentlich ist Trainer Ralf Böhme mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. Im Spitzenspiel der Regionalliga beim Tabellenführer HC Aschersleben Alligators bot der der VfL Fredenbeck dem Topfavoriten auf die Meisterschaft lange Paroli, war mit dem ambitionierten Gegner auf Augenhöhe.

Fredenbeck/Beckdorf. Weil die Fredenbecker in der Schlussphase vier Minuten lang in Unterzahl spielen mussten, setzte sich der Gastgeber mit 34:29 durch und baute seine Tabellenführung aus. "Ärgerlich", bezeichnete Ralf Böhme die Schlussphase seiner Mannschaft. Ausgerechnet Routinier und Spielmacher Maik Heinemann kassierte eine doppelte Hinausstellung. Er war mit der ersten Zeitstrafe nicht einverstanden, die Schiedsrichter werteten seinen Protest als "Meckerei" und verhängten zwei Minuten hinterher, für Heinemann gleichbedeutend mit der roten Karte. Zu diesem Zeitpunkt führte Aschersleben mit einem Tor. Martin Stumps (8), Michael Schmidt (7/2) und Maik Heinemann (6/3) trafen am besten.

Dass der Abstiegskampf in der Handball-Regionalliga Nord bis zum letzten Spieltag geht, ist für den SV Beckdorf längst zur Gewissheit geworden. Auch wenn Trainer Uwe Inderthal beim 32:28-Auswärtssieg bei der HSG Wolfen 2000 nicht ganz zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge war, über die beiden Punkte freute er sich vor der Osterpause dann doch. Die Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt punktet weiter kräftig mit. Verlass war erneut auf Stefan Völkers, der mit elf Toren (zwei Siebenmeter) bester Torschütze war. Alexander Kientopf erzielte fünf Treffer, Mario Allendörfer und Till-Oliver Rudolphi trafen je viermal.