Handball

Nachbarschaftsderby ging klar an HSG Elbmarsch

Eine klare Angelegenheit zugunsten der Gäste war das Nachbarschaftsderby in der Handball-Landesliga der Frauen zwischen SG Adendorf/Scharnebeck und HSG Elbmarsch.

Adendorf. Durch den 23:13 (10:6)-Auswärtssieg zogen die von Michael Westphal trainierten Gäste an Adendorf vorbei auf den neunten Tabellenplatz. Bei jeweils zwölf Pluspunkten sind beide Teams noch nicht aller Abstiegssorgen ledig.

Westphal bescheinigte seinem Team eine super Leistung. "Wir haben eine starke Abwehr gespielt, wenig technische Fehler gemacht und im Angriff mit schönen Spielzügen und einstudierten Auslösehandlungen überzeugt", strahlte Elbmarsch-Coach Westphal, der aus Adendorf stammt und dort noch als Nachwuchstrainer und Schiedsrichterwart engagiert ist. Nur bis zum 4:4 hielt Adendorf Kontakt, dann setzte sich Elbmarsch auf 10:5 ab und ließ nichts mehr anbrennen. Beim Sieger ragten die Torhüterinnen Tina Pfaffenbach und Tina Meinke und Haupttorschützin Jessica Wagner-Harms (5) heraus. Für Adendorf erzielten Nadine Borrmann und Janina Warsitzka jeweils drei Tore.

Eine 17:20 (8:8)-Heimniederlage gegen TuS Oldenstadt kassierte die zweite Frauenmannschaft des HV Lüneburg. Bemerkbar machte sich das krankheitsbedingte Fehlen von Femke Sander, die in der Vorwoche acht Tore markiert hatte. Zudem entschärfte die einstige Lüneburger Torhüterin Tina Schwertke, die jetzt bei Oldenstadt zwischen den Pfosten steht, zahlreiche Würfe ihrer ehemaligen Teamkameradinnen. Die meisten Würfe konnten Kim Köhler, Wiebke Niemann (je 4), Ulrike Müller und Anna Werner (je 3) versenken.