Inline-Skaterhockey

Nasenbären nutzen eiskalt jede Chance

Die Salt City Boars Lüneburg mussten im zweiten Auswärtsspiel nach der Rückkehr in die 1. Inline-Skaterhockey Bundesliga Nord bei den Rostocker Nasenbären mit 4:7 (0:2, 4:3, 0:2) die zweite Niederlage hinnehmen.

- Dennoch bleibt das Team von Spielertrainer Klaas Jeschke dank der Heimsiege gegen die Mitaufsteiger Pumpkins Oldenburg und Ahauser Maidy Dogs mit einer ausgeglichenen Bilanz auf Platz fünf.

Ausschlaggebend war, dass die Rostocker die Sturmreihen der Gäste gut im Griff hatten und nur ein Stürmertor zum 2:5 durch Thomas Kamionka in Unterzahl zuließen. Spielerisch zeigte sich Lüneburg durchaus ebenbürtig. Rostock zeigte sich eiskalt vor dem Tor und erarbeitete sich nach gut einer halben Stunde eine 5:1-Führung. Für Lüneburg hatte nur Abwehrtalent Jonas Merten mit seinem zweiten Bundesligator zum 1:3 getroffen.

Nach dem hohen Rückstand gaben sich die Boars jedoch nicht geschlagen, kämpften sich stattdessen dank der Treffer von Kamionka, Michael Kratz und Marcus Krützfeld bis zur zweiten Drittelpause wieder auf 4:5 heran. Eine Vorentscheidung fiel in der 48. Minute mit dem 4:6, endgültig entschieden die Rostocker die Begegnung in der Schlussminute. Am Sonnabend erwarten die Boars den SHC Essen um 16 Uhr in Lüneburg. (trs)