Auf der finalen Jagd nach den schönsten Gaben zum Fest

Foto: Martin Jäschke

Das Winterwetter zeigte sich am letzten Adventssonnabend in Lüneburg von seiner schönsten Seite.

Lüneburg. Sonnenschein bei minus sechs Grad lockte Tausende in die Stadt zur finalen Jagd nach den schönsten Gaben zum Fest. Wie hier in der Großen Bäckerstraße drängten sich die Menschen überall in Lüneburgs City.

"Bislang ist die Händlerschaft sehr zufrieden", sagt Heinz-Georg Frieling, Geschäftsführer des Einzelhandelsverbands Harz-Heide in Lüneburg. "Wenn es so weitergeht, könnten wir die Vorjahreszahlen um ein bis zwei Prozent übertreffen." Er hoffe, dass es durch den Wintereinbruch auf den letzten Metern nicht doch noch zu Umsatzeinbußen komme.

Diese Sorge teilt auch Frank Gätjens, Inhaber von "Ricardo Paul Wohndesign" in der Schröderstraße. "Das Vorweihnachtsgeschäft war sensationell gut", sagt der Einzelhändler. "Aber jetzt ist das Wetter ungünstig." Kaum jemand traue sich, mit dem Auto in die Stadt zu fahren, so Gätjens: "Die Parkplätze an den Sülzwiesen sind relativ leer." Außerdem habe es hier und da Lieferengpässe gegeben.

"Wenn die Stadt es geschafft hätte, die Wege und Straßen ordentlich zu räumen, wäre die Situation besser", so Gätjens. Trotzdem zeigt sich der Verkäufer zufrieden: "Das Geschäft läuft viel besser als im vorigen Jahr."