Licht- und Farbenspiele am alten Hafen

Foto: t & w andreas tamme

Diese Bilder erfreuen das Auge und sind Balsam für die Seele: Der jetzt erschienene Jahreskalender 2011 des Lüneburger "kreativ-kontors" zeigt jeden Monat einen anderen ungewöhnlichen Blick auf die Hansestadt.

Lüneburg. So überraschen mal die gewählten Motive, manchmal aber auch nur die Perspektive, die für das menschliche Auge schlicht nicht zu leisten ist.

So rafft die lange Brennweite des Teleobjektivs die Glocken des Lüneburger Rathauses so nah an den Turm von St. Johannis, als würden die Gebäude nur einige Dutzend Meter voneinander entfernt stehen und nicht einige Hundert, wie sie es tatsächlich tun. Das Bild ist aber keine Fotomontage, sondern durch das Spiel mit der Kameratechnik entstanden. Das Gleiche gilt für die Luna des Marktplatz-Brunnens: Auf dem Bild kommt die Mondgöttin der Kämpfer-Figur auf dem gegenüber liegenden Hausdach so nah, wie sie es in Wirklichkeit niemals könnte.

Dass die Glocken zum größten Glockenspiel Norddeutschlands zählen und dass die Luna nur eine Nachbildung des 1435 erbauten Originals ist, erfahren interessierte Leser auf den Rückseiten der Kalenderblätter: Dort informiert ein kurzer Text über das jeweilige Motiv des Monats.

"Das ganze Jahr Lüneburg 2011" erscheint im DIN-A3-Querformat und ist für 12,80 Euro unter anderem in den Buchhandlungen erhältlich.