Justizgewerkschaft spendet der Opferhilfe Geld

2469 Euro aus dem jährlichen Fußballturnier gehen an das Lüneburger Büro

Lüneburg. Für den guten Zweck Fußball gespielt haben die Mitglieder der Deutschen Justizgewerkschaft - und das Lüneburger Büro der Stiftung Opferhilfe profitiert davon. Denn die Mitglieder haben dem Büro den Erlös ihres gesamten Turniers gespendet: exakt 2469 Euro.

An dem Turnier in Verden teilgenommen haben Mannschaften von Justizbediensteten aus Bayern, Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein, darunter auch zwei Damenmannschaften des Ambulanten Justizsozialdienstes (AJSD).

"Opferschutz und Opferhilfe sind ein zentrales Anliegen der niedersächsischen Justizpolitik. Die Stiftung Opferhilfe Niedersachsen spielt dabei eine herausragende Rolle", sagte Niedersachsens Justizminister Bernd Busemann, dessen Ministerium Vorstand der Stiftung ist.

Das Teams des jeweiligen Opferhilfebüros bietet psychosoziale Betreuung und Beratung, vermittelt Hilfs- und Beratungsangebote, begleitet zu Gerichts-, Behörden-, Anwalts-, und Arztterminen, informiert über finanzielle Hilfen und Ansprüche und unterstützen entsprechende Anträge der Opfer von Straftaten.

Aus den Mitteln der Stiftung Opferhilfe Niedersachsen werden auch direkte Zahlungen an die Opfer finanziert, zum Beispiel für den Ausgleich materieller und immaterieller Schäden, für Betreuungsmaßnahmen oder Maßnahmen zur psychischen Stabilisierung, für Traumatherapien oder die Unterbringung in Schutzeinrichtungen wie etwa Frauenhäusern. Das Fußballturnier der DJG findet jedes Jahr statt. Der jeweilige Erlös wird dann reihum einem anderen regionalen Opferhilfebüro im Land zur Verfügung gestellt.