Gebietsreform

Bienenbüttel will zum Kreis Lüneburg

Weil sich die knapp 7000 Einwohner von Bienenbüttel dem benachbarten Lüneburg verbundener fühlen als der eigenen Kreisstadt Uelzen, diskutiert die Gemeinde einen möglichen Wechsel des Kreises

Bienenbüttel. . "Lüneburg ist natürlich deutlich attraktiver als Uelzen", sagte Bürgermeister Heinz-Günter Waltje (CDU) gestern. Erledigungen und Geschäfte machten die Bienenbüttler im viel näheren Lüneburg. Die "gefühlte Nähe" habe damit zu tun, dass vier Ortsteile bis 1972 zum Landkreis Lüneburg gehörten. Es sei aber praktisch ausgeschlossen, dass der Kreis Uelzen Bienenbüttel ziehen lässt, sagte Waltje. Deshalb wäre eine Landesgesetz erforderlich. Chancen auf so eine kleine Gebietsreform könnten sich bei einer Fusion der Kreise Uelzen und Lüchow-Dannenberg ergeben, die aktuell im Gespräch ist. Der neue Kreis hätte dann 140 000 Einwohner. Rund 150 000 Einwohner soll ein Kreis nach Landesvorgaben haben.