Kommentar: Existenzgründung trotz Krise

Aus schlechten Erfahrungen gelernt

Das Schreckgespenst namens Wirtschaftsflaute geht um - doch bisher scheint es keine so reiche Ernte unter den Arbeitnehmern und Konsumenten zu halten, wie anfangs befürchtet.

Noch läuft der private Konsum. Und nicht mehr jeder, der von Arbeitslosigkeit bedroht sein könnte, sucht sein Heil automatisch in einer Unternehmensgründung. Viele haben dazugelernt: Vater Staat lockt nicht mehr ungehemmt mit Startprämien wie zu Zeiten der "Ich-AG", die für viele später zu einem privaten Albtraum wurde. Und auch die Berater geben nicht mehr ungebremst Starthilfe, sondern raten zur besonders strikten Planung in der Krise. Wenn also Wirtschaftskrisen schon sonst zu gar nichts gut sind, so bescheren sie uns doch wenigstens das: Erfahrungen, aus denen man lernen kann.