Wentorf. Lieferengpass bei Medikamenten spitzt sich zu. Wie Peter Gaßmann in Wentorf die weitere Entwicklung einschätzt und was er rät.

Etwas müde steht Peter Gaßmann am Freitagvormittag hinter dem Verkaufstresen in seiner Rats-Apotheke an der Hauptstraße in Wentorf. Der Arbeitstag zuvor war lang, der promovierte Apotheker hat nach Ladenschluss wieder Stunden damit zugebracht, seine Lager so gut als möglich aufzufüllen und Medikamente zu beschaffen. Das ist derzeit alles andere als leicht: „250 gängige Arzneimittel sind aktuell nicht lieferbar“, sagt der 54-jährige Wentorfer. Darunter sind nicht nur Fiebersaft und Fieberzäpfchen für Kinder, sondern auch Antibiotika, Cholesterinsenker und Elektrolytlösungen.