Corona

Immer mehr Kita-Kinder im Herzogtum in Quarantäne

Corona: Immer mehr Kita-Kinder im Herzogtum Lauenburg müssen in Quarantäne.

Corona: Immer mehr Kita-Kinder im Herzogtum Lauenburg müssen in Quarantäne.

Foto: Kerstin Kokoska / FUNKE Foto Services

In insgesamt 18 Einrichtungen gibt es mittlerweile bestätigte Corona-Fälle. Zahl der Neuinfektionen sinkt erstmals seit Tagen.

Wentorf. Für zehn Tage hat der Kreis Herzogtum Lauenburg jetzt Kinder und Mitarbeitende der Schneckengruppe aus der Integrativen Kita Zauberwald der Schneiderschere (Zwischen den Toren 3) in Quarantäne nach Hause geschickt. Denn am 10. Januar ist ein Kind der Gruppe positiv auf das Coronavirus getestet worden.

„Wir gehen zunächst von der hochansteckenden Omikron-Variante aus“, sagte Tobias Frohnert, Sprecher des Kreises Herzogtum-Lauenburg. Vom 14. Januar an bleiben noch zehn Tage häuslicher Isolation für die Kleinen der Schneckengruppe sowie ihre Betreuerinnen. „Wichtig ist, dass sie ab Montag zu Hause bleiben“, betont Frohnert.

Corona im Herzogtum Lauenburg: Immer mehr Kita-Kinder sind in Quarantäne

Wer von ihnen Abgeschlagenheit, Atemnot, Augenschmerzen, Durchfall, Engegefühl, Fieber, Geruchs- oder Geschmacksverlust, Glieder-, Hals- oder Kopfschmerzen, Husten oder Schnupfen verspürt oder hat, muss sich unter Telefon 045 41/88 83 80 oder der E-Mail gesundheitsdienste@kreis-rz.de) beim Gesundheitsamt des Kreises melden.

Aktuell sind im Herzogtum Lauenburg mehrere Kita-Gruppen in insgesamt 18 Einrichtungen wegen des Coronavirus von Quarantäne betroffen. Bei einigen von ihnen laufe die Frist bereits wieder aus.

Zahl der Neuinfektionen geht nach Tagen erstmals wieder zurück

Am Freitag wurden 212 Neuinfektionen festgestellt, 84 weniger als am Vortag. Der Inzidenzwert am Freitag sackte ebenfalls ab, liegt bei 698,4 (Vortag: 730,7). Für Geesthacht beträgt der Inzidenzwert 1143,5 (1273,8), für Schwarzenbek 801,3 (795,3), für Lauenburg 616,3 (633,9) und für Büchen 879,5 (1026,1).

Die Zahl der Verstorbenen in Zusammenhang mit dem Virus bleibt bei 136, der letzte Todesfall datiert vom 6. Januar. Auf den Intensivstationen der beiden Krankenhäuser des Kreises befindet sich weiterhin ein Corona-Patient. Im Nachbarkreis Stormarn sind es sieben, sechs von ihnen werden invasiv beatmet

( st )

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