Schwarzenbek. Viele Chöre sterben aus, die Liedertafel in Schwarzenbek ist hingegen auch bei jungen Menschen beliebt. Was ist das Erfolgsrezept?

Mit einem Auftritt seines Vaters in der Liedertafel zum Volkstrauertag fing es an. Das war 1962 am Ehrenmal an der Kollower Straße. Bis heute ist der pensionierte Schwarzenbeker Speditionskaufmann Ernst Zimprich dem gemischten Chor von 1843 treu geblieben. Von 1994 bis 2004 war er sogar dessen Vorsitzender. Der Tenor trat vor 61 Jahren in den damaligen Männergesangsverein ein. Sein Vater, der ebenfalls Ernst hieß, war seit 1947 Mitglied. Gemeinsam intonierten die beiden viele Konzerte der Sänger als Tenöre.