Offener Garten

Gartenbesitzer öffnen ihre Türen für interessierte Besucher

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Sabine Tesch ist eine von zahlreichen Gartenbesitzerinnen, die am 18. und 19. Juni Besucher in ihre privaten Paradiese einladen.

Sabine Tesch ist eine von zahlreichen Gartenbesitzerinnen, die am 18. und 19. Juni Besucher in ihre privaten Paradiese einladen.

Foto: Stefan Huhndorf

Bei der Aktion Offener Garten laden Gartenbesitzer in ihre privaten Paradiese ein. Wer im Lauenburgischen mitmacht.

Schwarzenbek. Wer Christel Brummes Garten in Schwarzenbek (Kollower Straße 3) betritt, dem fallen sofort die tönernen Trolle und Drachen auf, die sich zwischen Hortensien und Rosen verstecken – kein Wunder: Brummes Töpferwerkstatt (Töpferei Lebenskunst) liegt ebenfalls im Garten. Am Sonnabend, 18. Juni, und Sonntag, 19. Juni, öffnen bei der Aktion „Offener Garten“ neben Brumme (11 bis 18 Uhr, rollstuhlgerecht, Hunde nur an der Leine) sieben weitere Gartenbesitzer ihre heimischen Paradiese für Besucher.

In der Europastadt sind auch Sabine Tesch und Andrea Bock mit ihren Gärten dabei. Tesch pflegt ihren 600 Quadratmeter großen Garten bereits seit 22 Jahren. „Unser Garten beinhaltet nicht viel Blühendes, bietet aber mit Buchsbaumformschnitt, Hortensien, Bäumchen, Gräsern und vielen Steinen eine harmonische Abwechslung“, sagt Tesch, die auch Accessoires und Dekoratives an die Bismarckstraße 62 (11 bis 18 Uhr; nur angeleinte Hunde) anbietet.

Offener Garten: Insektenfreundliche Stauden- und Nutzgärten sind im Trend

Andrea Bock ist erstmals dabei. Ihr Garten (Albert-Schweitzer-Allee 11) war eine Wiese, die nach dem Hausbau im Jahr 2011 naturnah angelegt wurde. Während das Haus streng symmetrisch ist, sind die umlaufende Terrasse und die Beete mit Storchschnabel, David-Austin-Rosen und insektenfreundlichen Stauden geschwungen angelegt (10 bis 18 Uhr, angeleinte Hunde).

Sehenswert ist auch der Garten von Ute Mielke-Brecht in Gülzow (Osterfelder Weg 1), auf dessen von alten Bäumen gesäumten Teich sogar ein kleines Ruderboot schwimmt (11 bis 18 Uhr; keine Hunde; Eintritt: 1,50 Euro). Erstmals dabei ist auch Annegret Teetzmann aus Mölln (Stadtseewerder 1 d): Das Highlight ihres Staudengartens ist der Ausblick auf den Möllner Stadtsee (10 bis 18 Uhr, keine Hunde). In Geesthacht öffnet Familie Braunnagel (Besenhorst 28) ihren mehr als 3000 Quadratmeter großen Garten, mit Blumenbeeten, Gemüsegarten, Obstbäumen,Gartenteich und sogar Bienenstöcken (12 bis 18 Uhr; angeleinte Hunde).

Auf 1000 Quadratmeter Fläche erwarten die Besucher in Güster (Seestraße 30) bei Familie Langhof mehr als 190 Rosen und Buchseinfassungen in kleinen Beeten (10 bis 18 Uhr, sonntags 10 bis 17 Uhr; rollstuhlgängig, Hunde an der Leine). Ebenfalls 3000 Quadratmeter groß ist der Garten von Familie Adam in Köthel (Donnerblock 14), der seit 50 Jahren bewirtschaftet wird und naturnah angelegt ist (nur Sonnabend 11 bis 20 Uhr; rollstuhlgängig, keine Hunde).

( cus )