Hochwasserkatastrophe

FDP Schwarzenbek spendet für die Flutopfer im Ahrtal

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Eingeschlossen von prächtigen Weinbergen: Das Dorf Dernau im Ahrtal ist nach der Flutkatastrophe nahezu komplett zerstört.

Eingeschlossen von prächtigen Weinbergen: Das Dorf Dernau im Ahrtal ist nach der Flutkatastrophe nahezu komplett zerstört.

Foto: Socrates Tassos / FUNKE Foto Services

Liberale aus Schwarzenbek unterstützen den Verein Herzenssache. Das Geld fließt in Kinder- und Jugendprojekte.

Schwarzenbek. Die FDP Schwarzenbek hat auf ihrer letzten Sitzung beschlossen, den Verein Herzens­sache e.V. mit einer Spende in Höhe von 800 Euro zu unterstützen. Der Verein hilft unter anderem Flutopfern im Ahrtal.

„Auch mehrere Monate nach der Hochwasserkatastrophe mit mindestens 184 Toten in Deutschland ist der Bedarf an Hilfsgütern und Geld enorm. Aus diesem Grund möchten wir durch unsere Spende die zahlreichen Helfer vor Ort unterstützen“, sagt Tim Philipp Hamann, Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes Schwarzenbek.

„Wir sind weiterhin begeistert von der Solidarität und das Engagement der Menschen vor Ort. Aus Respekt wollten wir zunächst den Ausgang der Bundestagswahl abwarten,“ so der Liberale weiter.

Nach Hochwasserkatastrophe immer noch viele Helfer vor Ort

„Mit Herzenssache e.V. unterstützen wir konkrete Projekte, wie zum Beispiel die Instandsetzung von Kindertagesstätten und Jugendtreffs sowie Jugendfreizeiten für betroffene Kinder aus der Region,“ ­ergänzt Helmut Stolze, Fraktionsvorsitzender der FDP Schwarzenbek. „Unser besonderer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern vor Ort, die durch ihren großen persönlichen Einsatz Vorbildliches leisten und in dieser Krisenzeit solidarisch zusammenstehen.“

Wie berichtet, gab es nach extrem starken Regenfällen am 14. und 15. Juli dieses Jahres verheerende Überschwemmungen im nördlichen Rheinland-Pfalz und in Teilen von Nordrhein-Westfalen. Viele Menschen verloren ihr Leben, noch viel mehr ihr Zuhause. Der Wiederaufbau kommt nur sehr schleppend voran, in Teilen der Gebiete gibt es sogar noch Probleme mit der Grundversorgung.

Kindern und Jugendlichen fehlt ein Treffpunkt

Besonders betroffen sind auch Kinder und Jugendliche, denen Treffpunkte fehlen. Die Hilfe rollt weiterhin an, aber die Probleme bleiben. Vergleichbare Hochwasserkatastrophen gerade im Bereich des Ahrtals wie im Sommer dieses Jahres hat es bereit 1804 und 1910 gegeben. Die enge Bebauung am Flussufer ist ein zusätzliches Problem, für das in der Region eine Lösung gefunden werden muss.

( sh )