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Schwarzenbeker protestieren gegen das Aus der Postbank

Die Postbank schließt ihre Filiale an der Schmiedestraße in Schwarzenbek zum Jahresende.

Die Postbank schließt ihre Filiale an der Schmiedestraße in Schwarzenbek zum Jahresende.

Foto: Stefan Huhndorf

Bürger finden es verstörend, dass es in Zukunft in Schwarzenbek keine Postbank-Filiale mehr geben soll. Auch Politiker üben Kritik.

Schwarzenbek.  Am 13. April gehen in der Postbank an der Schmiedestraße die Lichter aus. Dann gibt es nur noch die neue Postfiliale am Ritter-Wulf-Platz 2. Geldautomat, Beratungsdienstleistungen für Bankgeschäfte und SB-Terminal wird es dann nicht mehr geben. In den sozialen Medien laufen die Schwarzenbeker Sturm gegen diese Entscheidung, und auch Politiker sehen die Entwicklung kritisch.

Schwarzenbeker wollen einen Basisservice der Postbank in der Stadt erhalten

„Wir haben über 4000 Schwarzenbeker, die der Generation 60 plus angehören und nicht alle über Internet für Online-Banking verfügen. Wir müssen mindestens einen Basisservice in der Stadt erhalten“, fordert der SPD-Stadtverordnete Heinz-Werner Rose. „Nicht jeder hat Internet-Zugang. Viele Menschen sind auf den Postbank-Service angewiesen. Es wäre schön, wenn wenigstens Geldautomat und Service-Terminal erhalten blieben“, sagt Doris Baumbach, die frühere Vorsitzende vom DHB-Netzwerk Haushalt.

„Es ist schlichtweg unbegreiflich und verstörend, dass es in Zukunft in Schwarzenbek keine Postbank-Filiale mehr geben soll. Ich kann nicht glauben, dass die Kunden die Angebote der Postbank nicht ausreichend in Anspruch nehmen“, ergänzt die Schwarzenbekerin Heike Erichsen.

( sh )