Schwarzenbek

Lärmschutzwall am Lupuspark: Entscheidung gefallen

Sven Buse, Leiter des Hagebaumarktes am Hans-Koch-Ring, freut sich über die anstehende Erweiterung.

Sven Buse, Leiter des Hagebaumarktes am Hans-Koch-Ring, freut sich über die anstehende Erweiterung.

Foto: Marcus Jürgensen

Politiker machen den Weg für die Umgehungsstraße frei. Die Verkaufsfläche im Hagebaubaumarkt wird mehr als verdoppelt.

Schwarzenbek.  Der Lärmschutzwall am Nordostrand des Lupusparks kommt. Er ist Grundvoraussetzung für den Bau der Umgehungsstraße, die voraussichtlich im kommenden Jahr angefangen wird. Wie berichtet, hatten Anwohner eine Klage angedroht, falls kein Lärmschutz errichtet wird.

Im Planfeststellungsbeschluss sind Wälle und Wände entlang der Trasse am Lupuspark vorgesehen. Die Politiker haben dem Vorhaben jetzt zugestimmt. Der Schallschutz kostet insgesamt 200.000 Euro. „Den größten Anteil übernimmt das Land. Der städtische Anteil liegt bei 30 Prozent, hinzu kommen die Planungskosten, die wir ebenfalls übernehmen müssen“, erläuterte Bauamtsleiter Ralf Hinzmann.

Lupuspark: Stadt muss 66.000 Euro Baukosten übernehmen

Somit muss die Stadt 66.000 Euro Baukosten zuzüglich zu den 12.000 Euro Planungskosten übernehmen. Die Politiker hatten bereits vor einigen Wochen im Bauausschuss den Verlauf eines Wanderwegs und einer Radwegebrücke über die künftige Trasse beschlossen.

Seit dem Frühherbst ist der Planfeststellungsbeschluss für das 2,94 Kilometer lange Teilstück von der scharfen Rechtskurve an der Kerntangente über die Bundesstraße 207 bis zur Grabauer Straße rechtskräftig.

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Erweiterung für den Hagebaumarkt ist beschlossen

Hinsichtlich des Lupusparks haben die Politiker jetzt auch die Weichen für die Erweiterung des Hagebaumarkts um 1200 Quadratmeter gestellt. Wie berichtet, möchte sich der Baumarkt flächenmäßig mehr als verdoppeln und das Angebot deutlich ausweiten. Angesichts der wachsenden Stadt mit Sicherheit eine sinnvolle Entscheidung.

Der Baumarkt verfügt aktuell über eine Verkaufsfläche von nur 900 Quadratmetern. Das zur Hass+Hatje-Gruppe gehörende Unternehmen war schon ziemlich früh nach der Eröffnung des Lupusmarktes auf dem ehemaligen Bundesgrenzschutzgelände dabei. Bei der Eröffnung des 17,6 Hektar großen Areals im Jahr 2002 gehörte Aldi zu den ersten Anbietern. Der Hagebaumarkt kam im Jahr 2003. Zuletzt hatte Hagebau seine Verkaufsfläche durch den Bau eines Außengeländes im Jahr 2009 auf 900 Quadratmeter vergrößert.