Feuerwehr im Einsatz

Großfeuer bei Reifenhandel Leifheit in Schwarzenbek

Im anliegenden Wohnhaus des Reifenhandels Leifheit ist am Donnerstagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr Schwarzenbek nutze die Drehleiter, um an das Brandnest zu gelangen.

Im anliegenden Wohnhaus des Reifenhandels Leifheit ist am Donnerstagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr Schwarzenbek nutze die Drehleiter, um an das Brandnest zu gelangen.

Foto: Stefan Huhndorf

Am Morgen war im Wohn- und Bürogebäude in Schwarzenbek ein Feuer ausgebrochen. Der Schaden wird auf rund 80.000 Euro geschätzt.

Schwarzenbek. Gegen 6.30 Uhr alarmierte die Leitstelle die ersten Feuerwehrkräfte und schickte sie zum Einsatzort an der Möllner Straße 21, mitten im Stadtzentrum von Schwarzenbek. Ein Feuer war im Wohn- und Bürogebäude des Reifenhandels Leifheit ausgebrochen.

Die Feuerwehr Schwarzenbek war zuerst vor Ort. Dichter Qualm stieg aus dem Dachstuhl in den Himmel empor. Der Einsatzleiter der Feuerwehr Schwarzenbek, Rene Riese, stufte die Situation als sehr brisant ein und forderte umgehend Verstärkung. Schließlich rückten zur Unterstützung die Feuerwehren aus Grabau, Elmenhorst und Grove an. Knapp 70 Feuerwehrmänner versuchten den Brand im ersten Obergeschoss zu löschen. Das gestaltete sich zunächst als gar nicht so einfach, da sich das Brandnest in der Zwischendecke befand. Schließlich wurden die Flammen mit Druckluftschaum aus zwei Stahlrohren bekämpft. Gegen 8.30 Uhr waren die Löscharbeiten beendet. „Jetzt müssen wir uns noch um die Nachlöscharbeiten kümmern“, so Zugführer Riese.

Feuer in Schwarzenbek: Bewohner in Sicherheit gebracht

Auch Schwarzenbeks Polizeichef Jens Stamer war am frühen Morgen vor Ort und sagte: „Als das Feuer ausbrach, war der Besitzer bereits in seiner Werkstatt.“ Er und vier weitere Bewohner des Hauses hätten sich schnell in Sicherheit bringen können. Niemand sei verletzt worden. Wegen des angerückten Großaufgebots an Feuerwehren mussten Polizisten in Höhe des Amtsgerichts die Möllner Straße einseitig sperren und den Berufsverkehr wechselseitig an der Brandstelle vorbeiführen. Das sorgte für ordentlich Stau im morgendlichen Berufsverkehr.

Die Kriminalpolizei Geesthacht hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Es gibt keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung. Der Schaden wird auf rund 80.000 Euro geschätzt.

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( isa/sh )