Feuerwehreinsatz

„Brennender Traktor“ entpuppt sich als verfrühtes Osterfeuer

Die Feuerwehr gelangte mit ihrem geländegängigen Unimog über ein Feld zur Brandstelle.

Die Feuerwehr gelangte mit ihrem geländegängigen Unimog über ein Feld zur Brandstelle.

Foto: Timo Jann

Schwarzenbek. Eine dichte Rauchwolke am Rülauer Forst schreckte die Menschen auf. Auf einem Grundstück wurde illegal Strauchschnitt verbrannt.

Schwarzenbek.  Eine weithin sichtbare Rauchwolke schreckte am Donnerstag die Menschen in Schwarzenbek auf. Zwischen dem Rülauer Forst und dem Schlangenweg im Osten der Stadt wurde auf einem Grundstück ein riesiger Haufen mit Gartenabfall verbrannt. Darüber stieg extremer Rauch auf.

„In einem ersten Notruf gegen 9.30 Uhr meldete ein Anrufer den Brand. Weil er ein größeres, brennendes landwirtschaftliches Fahrzeug als Ursache vermutete, löste die Leitstelle für uns einen Vollalarm aus“, berichtete Timo Lehmann, Zugführer und Brandmeister vom Dienst (BvD) der Feuerwehr Schwarzenbek.

15 Feuerwehrleute rückten aus

15 Retter rückten daraufhin aus, auch die Polizei kam. Mit zwei Löschfahrzeugen wurde aus der Siedlung am Schlangenweg nach der Brandstelle gesucht. Der Kom­mandowagen erkundete von der Waldstraße aus das Areal. Lehmann: „Aber erst unser geländegängiger Unimog konnte dann von der Uhlenhorst aus über ein Feld zur Brandstelle gelangen.“

Feuer war nicht angemeldet

Dort stellten die Feuerwehrleute fest, dass auf dem rückwärtigen Grundstück
der früheren Apfelplantage Knickholz und anderer Strauchschnitt im großen Stil und ohne Genehmigung verbrannt wurden. Das Feuer war nicht angemeldet, die Feuerwehr hatte darüber keine Vorabinformation.

Nach Rücksprache mit der Polizei entschied sich die Feuerwehr gegen das Löschen. „Es wäre unverhältnismäßig gewesen, zu der abgelegenen Stelle eine 400 Meter lange Schlauchleitung zu legen“, erklärte Lehmann. Gemäß der Gebührenordnung der Stadt dürfte auf die Grundstücksbesitzer die Rechnung für den Einsatzkosten zukommen. Um 12 Uhr gab es einen weiteren Notruf weil der Stapel immer noch qualmte, dort blieb es aber bei einer Erkundung durch den BvD.