Grundschule Nordost

Schwarzenbek sucht Wege aus der Raumnot

In der Grundschule Schwarzenbek Nordost wird es zu eng. Es kommen mehr Schüler, als dort untergebracht werden können.

In der Grundschule Schwarzenbek Nordost wird es zu eng. Es kommen mehr Schüler, als dort untergebracht werden können.

Schwarzenbek. Die Container für zwei zusätzliche Klassen in Nordost sollen bald bestellt werden. Aber das löst nur die drängendsten Raumprobleme.

Schwarzenbek.  Zusammenlegung der Grundschulen, Container und ein fehlendes Gesamtkonzept: „Es muss endlich Schulfrieden in Schwarzenbek einkehren“, hatte Schulrätin Katrin Thomas schon vor Wochen bei einem Kamin-Gespräch der CDU in Schwarzenbek gesagt. Davon ist die Europastadt nach wie vor weit entfernt. Immer wieder kommen Eltern mit ihren berechtigten Sorgen in die Ausschüsse, jetzt haben sich die sonst eher wortkargen Bürgermeister der Umlandgemeinden in einem offenen Brief an die Presse gewandt.

Umlandgemeinden schlagen Alarm

In ihrer gemeinsamen Erklärung fordern die Bürgermeister der dem Schulverband angehörenden Umlandgemeinden Elmenhorst, Fuhlenhagen, Grove, Havekost, Kankelau und Möhnsen ein Ende der Debatte um die mögliche Zusammenlegung der Grundschulen Nordost und an der Breslauer Straße. Diese Diskussion würde die Eltern verunsichern.

Außerdem unterstützen sie die externe Beratung von Stadt und Umlandgemeinden bei der Konzeption für die künftige Schulentwicklung angesichts weiter steigender Schülerzahlen. Auch eine Festlegung der Zügigkeit für die Grundschule Nordost schlagen die Bürgermeister vor.

Mit diesen Themen wird sich der Schulverband erneut befassen müssen. Er tagt regulär das nächste Mal direkt nach Ostern am 23. April.

Zusammenlegung der Schulen bald vom Tisch?

Die Zusammenlegung der Grundschulen ist eigentlich vom Tisch, es gibt aber nach wie vor einen entsprechenden Prüfauftrag der Politiker an die Schwarzenbeker Stadtverwaltung. Dieser Beschluss soll am kommenden Donnerstag in der Stadtvertretung (19 Uhr, Rathaus) aufgehoben werden. Einen entsprechenden Antrag hat die FWS gestellt, damit Planungssicherheit über die Zukunft der Schulen herrscht.

Strittig ist die Frage der Zügigkeit. Auch für die Grundschule Breslauer Straße ist eine Zügigkeit im Gespräch, die Politiker haben das Thema aber am Donnerstagabend im Sozialausschuss vertagt. „Das ist eine zu komplexe Materie, um mal eben schnell eine Entscheidung zu treffen. Das müssen wir gründlich beraten“, so der Ausschussvorsitzende Rüdiger Jekubik.

Container sollen Lücke schließen

Derweil laufen die Vorbereitungen für den Kauf von zwei Unterrichtscontainern für die Grundschule Nordost. Sollten diese nicht rechtzeitig nach den Sommerferien in Betrieb genommen werden können, hat Bürgermeisterin und Schulverbandsvorsteherin Ute Borchers-Seelig drei Räume in der Grundschule „lokalisiert“, die als Klassenräume genutzt werden können.