Innenstadt

Endspurt im Raiba-Neubau am Markt 6 und 8

Hendrik Alms (r.) ist neuer Filialleiter der Raiffeisenbank Lauenburg in Schwarzenbek. Er wird fünf Mitarbeiter im Neubau haben. Gemeinsam mit Christoph Haase begutachtet er den Baufortschritt.

Hendrik Alms (r.) ist neuer Filialleiter der Raiffeisenbank Lauenburg in Schwarzenbek. Er wird fünf Mitarbeiter im Neubau haben. Gemeinsam mit Christoph Haase begutachtet er den Baufortschritt.

Foto: Stefan Huhndorf

Schwarzenbek. Das Wetter sorgte für Verzögerungen, im März soll die Raiffeisenbank auf der Fläche Markt 6 und 8 aber bezogen werden.

Schwarzenbek.  Im November zog das Jobcenter ein, im März sollen die Filiale der Raiffeisenbank Lauenburg und Arztpraxen folgen: Die Arbeiten im Neubau der Raiba auf dem Grundstück Markt 6 und 8 im Herzen Schwarzenbeks laufen auf Hochtouren. „Wir sind sowohl hinsichtlich der Kosten als auch bei den Terminen für die Fertigstellung voll im Plan. Lediglich die Außenarbeiten sind durch den Wintereinbruch leicht in Verzug geraten“, sagt Christoph Haase, Leiter des Privatkundengeschäfts der Raiba.

Bank will 120 Quadratmeter nutzen

Der Neubau ist das größte Bauvorhaben in der Schwarzenbeker Innenstadt seit Langem. Die Raiba investiert fünf Millionen Euro in das Geschäftshaus mit 1600 Quadratmeter Nutzfläche. Die Bank selbst wird 120 Quadratmeter am Markt 6 nutzen. Dort stand früher der Jugendtreff, der genau wie der Kaiserhof (Markt 8) für den Neubau weichen musste.

Chef in der neuen Bankfiliale wird Hendrik Alms aus Bargteheide, der seit mehreren Monaten die Filiale auf der gegenüberliegenden Straßenseite leitet. „Wir freuen uns alle schon sehr auf den Umzug in die hellen, modern eingerichteten Räumen“, sagt der 23-Jährige.

Personal wird aufgestockt

Personell wird die Bankfiliale von aktuell drei auf fünf Mitarbeiter aufgestockt. Außerdem wird dort ein System mit 300 Schließfächern, die rund um die Uhr für die Kunden erreichbar sind, eingebaut. Ein vergleichbares Konzept hat bislang nur die Kreissparkasse in ihrer Filiale in Büchen. „Die Nachfrage nach Schließfächern ist stark gestiegen. Darauf haben wir reagiert“, erläutert Haase.

Alte Filiale wird für Handwerksunternehmen renoviert

Neben der Bankfiliale wird auch eine Postfiliale mit in die Bank einziehen. Der genaue Umzugstermin steht noch nicht fest. „Wir wollen die Einweihung des Neubaus groß feiern. Dafür brauchen wir auch den Außenbereich“, erläutert Haase.

Nach dem Umzug wird die alte Bankfiliale auf der anderen Straßenseite renoviert. Dort soll ein örtliches Handwerksunternehmen mit einem kleinen Schauraum einziehen. „Wir sind noch in Verhandlungen. Aber es wird keinen Leerstand geben“, verspricht Christoph Haase.