Polizeikontrolle

Autofahrer versucht, Drogentest zu fälschen

Schwarzenbek.  Zufallstreffer: Bei einer Routinekontrolle ist der Polizei am Donnerstag ein 31-jähriger Schwarzenbeker ins Netz gegangen, der sich nun gleich wegen mehrfacher Vorwürfe verantworten muss. Gegen 14.40 Uhr fiel der Fahrer eines Peugeot der Polizei an der Breslauer Straße auf, weil er mit auswärtigem Kennzeichen langsam durch das Wohngebiet fuhr.

Bei der Überprüfung von Fahrzeug und Fahrer stellten die Beamten fest, dass die angebrachten Hamburger Kennzeichen nicht zum Peugeot gehörten, das Fahrzeug nicht rechtmäßig angemeldet war. Zudem stand der Fahrer augenscheinlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Den Urintest, der diesen Vorwurf hätte ausräumen können, versuchte der Beschuldigte vor Ort zu manipulieren. „Er wollte die Probe mit Wasser verdünnen“, berichtet Schwarzenbeks Polizeichef Ernst Jenner auf Nachfrage unserer Zeitung. Die Ergebnisse der dann angeordneten Blutprobe stehen noch aus. Wird dem 31-Jährigen das Fahren unter Drogeneinfluss nachgewiesen, würde ihm nicht nur ein Fahrverbot, sondern auch eine Geldstrafe in der Größenordnung von 500 Euro drohen.

Darüber hinaus fanden die Beamten im Fahrzeug des Schwarzenbekers Betäubungsmittel und „diverse hochwertige und neue Kleidungsstücke“, sagt Jenner. Aktuell werde geprüft, ob es sich um Diebesgut handelt.