Kontrollen vor Schulen

Jedes vierte Fahrrad ist nicht verkehrssicher

Schwarzenbek.  Zum Beginn der dunklen Jahreszeit hat die Polizei an den Schulen der Stadt eine Kontrolle der Fahrräder durchgeführt: Von 274 überprüften Rädern wiesen 60 Mängel auf. Das entspricht einer Quote von knapp 22 Prozent – also wurde fast jedes vierte Rad von den Beamten beanstandet. Vor allem an der Beleuchtung stellten die Polizisten Mängel fest. Lampen fehlten entweder komplett oder sie funktionierten nicht.

Das Ergebnis gleicht dem Durchschnitt der vergangenen drei Jahre mit einer Häufigkeit von 22 bis 26 Prozent. Dass die Fahrradkontrollen aus vorangegangenen Jahren mit anschließender Wiedervorführung der behobenen Mängel gefruchtet haben, zeigt eine andere Zahl: Vor 2014 lag die Mängelquote bei 45 bis 50 Prozent.

Allerdings gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Schulen: Das Gymnasium liegt mit einer Mängelquote von 14,8 Prozent (18 von 122 kontrollierten Rädern) relativ weit vorne. Noch besser sieht es am Grundschulteil der Gemeinschaftsschule an der Breslauer Straße aus: Hier liegt die Quote sogar nur bei 11,8 Prozent, allerdings wurden auch nur 17 Räder kontrolliert, von denen zwei Mängel aufwiesen. Schlechter sind die Quoten an der Berliner Straße: Von 74 Rädern der Gemeinschaftsschüler wurden 24 beanstandet (32,4 Prozent), etwas besser ist die Quote an der Verbandsschule Nordost mit 26,2 Prozent (16 von 61 Fahrrädern mit Mängeln).

Wer bei der Kontrolle erwischt wurde, muss sein Fahrrad reparieren lassen und dieses auf der Polizeistation an der Compestraße vorführen. Die Polizei kündigt weitere Kontrollen vor den Schulen an, bei denen sie die Kinder auch darauf hinweist, dass sie einen Helm tragen sollten.

( cus )