"Fokus"

Jugendprojekt steckt noch in den Kinderschuhen

Geesthacht (jhs). Manchmal genügt es, ein Lächeln auf das Gesicht seiner Mitmenschen zu zaubern.

Gerade bei solchen, die es sonst nicht so gut haben, zum Beispiel bei Jugendlichen, die in Not geraten sind und an der Grenze zur Armut leben. Genau dies zu schaffen, das ist der Grundgedanke von Patrick Göring hinter seinem Sozialprojekt "Fokus", das der 31-Jährige anschieben will.

Die Idee ist simpel, die Umsetzung steckt noch in den Kinderschuhen: Fokus soll ein Netzwerk aufbauen. Es soll die Probleme in erster Linie von 14- bis 30-Jährigen entweder direkt behandeln oder an "Problemlöser" weiter vermitteln, Missstände mit Sachspenden eindämmen oder bei Amts- und Behördengängen begleiten. "Die menschliche Nähe bei der Hilfe ist das Besondere", sagt der Initiator. "Viele, die sonst so etwas anbieten, bleiben doch unnahbar." Hilfe wird auch praktisch geleistet, etwa bei der Erstellung von Bewerbungstexten.

In der frühen Projektphase kann Göring, der gelernter Lagerist ist, schon kleine Erfolge vorweisen. Unterstützung und Spendenbereitschaft sind nicht allein auf Geesthacht und das Umland beschränkt, reichen bis Lüneburg und Winsen. Auch die Bürgermeister Volker Manow (Geesthacht), Ute Borchers-Seelig (Schwarzenbek) und Andreas Thiede (Lauenburg) zeigen Interesse. "Was uns noch fehlt", sagt Göring, "sind Räume, etwa zur Beratung, zum gemeinsamen Kochen oder zur Lagerung."

Noch steht "Fokus" in den Startblöcken mit bislang fünf Helfern. Einer davon ist Volker Samuelson, der sagt: "Man muss die Leute packen. Aber ihnen auch klarmachen, dass sie den Weg ans Ziel allein gehen müssen."

So können Paten, Firmen und andere Helfer in Kontakt treten: telefonisch unter 01 76/ 60 95 51 64 oder per Mail an sozialprojektfokus@yahoo.de .