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Drei Fragen an Bürgermeisterin Ute Borchers-Seelig

Wie wichtig ist angesichts der Globalisierung und der aktuellen Flüchtlingswelle eigentlich noch die Verbrüderung?

Der Gedanke ist nach wie vor außerordentlich wichtig. Es geht um das Bewusstmachen, welcher Zweck bei der Gründung damit verbunden war. Diesen Hintergrund eines gemeinsamen Europas müssen wir auch für die junge Generation wieder deutlich machen.

Ist denn der Begriff "Verbrüderung" noch zeitgemäß?

Eigentlich bräuchten wir einen moderneren Begriff, aber ich wüsste keinen, der es besser trifft. Städtepartnerschaft ist etwas anderes als Verbrüderung. Vielleicht müssen wir den Begriff einfach wieder neu mit Inhalten füllen.

Haben Sie schon eine der vier Verbrüderungsstädte besucht?

Ich bin erst seit drei Jahren hier und hatte bisher noch keine Gelegenheit dazu. Ich möchte gerne alle Städte besuchen, würde aber vielleicht Frankreich bevorzugen.